Konstantin Neven DuMont hat seine Nachhaltigkeitsplattform Evidero.de an die Kölner Programmier-Schmiede Webpard verkauft, wie er uns bei einem Vorabgespräch zu den Münchner Medientagen in der japanischen Clap-Kantine Nipponoodles verriet. Seine KNDM GmbH hält zwar noch einen Minderheitsanteil von 20 Prozent, in Zukunft will sich Neven DuMont aber hauptsächlich um seine Immobilienprojekte kümmern. „Ich wollte da einfach kein Geld mehr reinstecken“, so der Medienunternehmer entspannt ehrlich über das Portal, das in letzter Zeit eher Lebens-Ratgeber als Lohas-Hotspot war.

Wahrscheinlich sei die Zeit „einfach auch nicht reif gewesen, um mit so einem Ding Geld zu verdienen“. Tatsächlich investierte Neven DuMont überwiegend. Einen guten sechsstelligen Betrag, wie er selbst sagt. Bereits vor ein paar Jahren hat er mit der Projektentwicklung, Sanierung und Vermietung von Wohnraum begonnen, „um mit etwas Erfolg zu haben, das nicht vom Internet platt gemacht wird. Das wird in 30 Jahren auch noch laufen.“

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Weitere berufliche Vorhaben will der Urenkel des Malerfürsten Franz von Lenbach am Mittwoch auf der Clap-Couch bekanntgeben. Unserem Kurzformat auf den Münchner Medientagen, bei dem wir in den kommenden Tagen weitere schillernde Medienmenschen wie Microsoft-Manager Oliver Kaltner oder Kabel-Eins-Chefin Katja Hofem ins Kreuzverhör nehmen werden. Die Termine:

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(Bulo) Fotos: Alexander von Spreti, Medientage München