Hätten die Copy-Preise der Zeitungen und Zeitschriften stärkeren Einfluss auf den Inflationsindex, dann würden die Zielvorgaben der EZB wohl besser erfüllt. Eine neue Preisrunde läutet wohl nun die Wochenzeitung „Die Zeit“ ein. Die Hamburger erhöhen beinahe innerhalb eines Jahres nun schon zum zweiten Mal den Copy-Preis.  Am 21. Mai 2015 ging es bereits von 4,50 Euro hoch auf 4,70 Euro und nun kommt am 25. Mai 2016 noch eine weitere Erhöhung auf 4,90 Euro. Damit ergibt sich eine nicht unerhebliche Preissteigerung von rund zehn Prozent seit Mai 2015.

„Gestiegene Papierpreise, vor allem aber die kontinuierliche Weiterentwicklung der ‚Zeit‘, haben uns zu einer Anhebung des Copypreises bewogen“, begründen die Hamburger den Schritt. So habe „Die Zeit“ auch im letzten Jahr wieder umfangreich in den Ausbau der redaktionellen Qualität investiert. „Wo andere Verlage sparen, investieren wir, in erster Linie in unsere starke Redaktion. Einen Teil der Mehrkosten müssen wir durch einen erhöhten Preis kompensieren“, sagt Zeit-Sprecherin Ebba Schröder. (dh)