Werbung soll ja angeblich verkaufen. Haben Sie bestimmt schon mal gehört. Doch die Werbung in den meisten Medien tut sich damit erstaunlich schwer. Der allabendliche Kontakt mit dem TV-Werbeblock könnte vom eigentlichen Konsum, geschweige denn vom nächsten Kauf weiter entfernt nicht sein. Wie Werbung für Kaffee oder Badreiniger nachts um zehn. Der Zeitpunkt könnte nicht schlechter gewählt sein. Die Zeitungen waren darin 367 Jahre lang absolut spitze: Anzeige, Kauf, fertig. Doch leider, leider erreichen sie heute viele Menschen nicht mehr. Online, nun ja. Für Bücher, Musik und Reisen via e-commerce ganz gut. Aber für echte big spender wie Waschmittel, Tütensuppen, Joghurt und Schokoriegel? Nicht wirklich. Und außerdem hat eigentlich keiner Lust auf noch mehr Onlinewerbung. Es müsste also ein Medium geben, das die Menschen regelrecht begleitet. Den Tag über, auf ihren Wegen, bis hin zum Kauf.
 
Das wäre doch die Lösung. Und dann erfand jemand Digital Out-of-Home und hängte 111.000 Screens auf: An Raststätten, Flughäfen, Bahnhöfen, im ÖPNV und in Taxen, in Shopping Centern, Elektronik- und Supermärkten. In Bars, Restaurants und Fitness-Centern. Die ideale Ergänzung für (fast) jeden Mediaplan. Kein Wunder, dass „DOOH“ weltweit stärker wächst als jedes andere Werbemedien. Es ist Mobile, aber wirklich mobil. Und Customer Journey endlich auch im wirklichen Leben. Das ist viel mehr als nur „money follows eyeballs“, das ist im wahrsten Sinne des Wortes „money follows motion“. Schlichtweg genial, dachte ich mir. Und die Werbekunden haben noch gar nicht richtig wahrgenommen, was da unter ihren Augen geschieht. Das muss ich ihnen erzählen. Ich nenne die neue Mediaagentur TKD Media. Wir werden einfach dafür sorgen, dass mehr Kampagnen mehr verkaufen. Und mehr Marketingleiter mehr Grund zur Freude haben. Und ich auch.