Endlich hat Bayern sein eigenes Satire-Magazin. Ab dem 23. August kommt das erste Heft für das südliche Bundesland in den Bahnhofsbuchhandel und an Flughäfen. Die „Hackberg Post“ erschien bislang nur als Online-Ausgabe. Diese wird nun zugunsten einer Printerscheinung in Bayern und im Rhein-Main eingestellt. Der Kaufpreis liegt bei 1,80 Euro.
 
Erfinder, Herausgeber und Chefredakteur ist der Wiesbadener Hochschullehrer Boris Röhrl, der unter anderem die Verbreitung von Leonardo-Zeichnungen schon im 16. Jahrhundert nachgewiesen hat. „Die Hackberg Post versteht sich als ein Medium des kritischen Journalismus in einer Zeit, in der ein Meinungspluralismus in Süddeutschland nur mehr eingeschränkt vorhanden ist“, schreibt der Satiriker auf seiner Website. Der gebürtige Straubinger will aber mit seinem neuen Heft nicht nur das deutschsprachige Publikum zum Lachen bringen, sondern launcht sogar eine inhaltsgleiche englischsprachige Ausgabe. (dh)