Print wirkt! Im Clap-Magazin machten wir Mitte vergangenen Jahres darauf aufmerksam, dass beim gedruckten Spiegel ein Teil der Cover-Texte durch den schwer ablösbaren Adressaufkleber verdeckt wird. Titelgeschichten waren dadurch oft nicht lesbar, der Inhalt war oft kaum verständlich. Weil die entscheidenden Textpassagen einfach durch das Etikett verdeckt werden (nur „Martin“ statt „Sankt Martin“ etwa bei der Titelgeschichte mit Martin Schulz). Ein Ärgernis für jeden zahlenden Abonnenten! Man durfte sich fast wie ein Leser zweiter Klasse vorkommen. 

Nun – oh Wunder – scheint sich etwas getan zu haben. Im unteren Drittel des Covers wurde einfach ein freies Plätzchen fürs Etikett leer geräumt. Toll gemacht und das ohne zusätzliche Mehrkosten. Allerdings – der „Spiegel“ steht bei Weitem nicht allein da mit Etiketten-Problem. Liebe Verlagsleute: nehmt Euch ruhig ganz ideologiefrei bei den Hamburgern ein Beispiel. (dh)

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Ausschnitt aus dem Clap-Magazin 61