Mitte dieser Woche gab Medien Bayern bekannt, dass es in diesem Jahr nur einen sieben Tage dauernden digitalen Event anstelle der traditionellen dreitätigen Medientage-Konferenz geben wird. In der Pressemitteilung war allerdings auch die Rede von „physischen Events“ je nach „aktueller Lage im Oktober“. Doch was heißt das genau? Gibt es quasi eventuell doch noch die „Medientage light“ mit einem kleinen Konferenzprogramm in einer bestimmten Location?

Ganz auszuschließen will das Medientage-Geschäftsführer Stefan Sutor für den Oktober nicht. Aber es sei noch zu früh, das zu konkretisieren, sagt er im Gespräch mit Clap. Es gebe auch noch keinen Ort für eine solches Konferenzprogramm. Allerdings wären spezielle Panels mit 100 bis 200 Teilnehmern für ihn denkbar. „Belüftet und mit ausreichend Abstand“, wie Sutor sagt. Vergleichbar sei das mit der Situation in Kinosälen, die künftig auch unter der Einhaltung der Abstandsregeln wieder besucht werden können. „Wir müssen aber einfach noch abwarten, wie sich die Lage in nächster Zeit entwickelt“, schränkt Sutor nochmals ein.

100 Prozent sicher sei aber, dass es in diesem Jahr keine „Nacht der Medien“ geben wird. Ein veritabler Ausfall im Eventkalender. (dh)

Foto: Medien.Bayern GmbH